Schreibwerkstatt imperiale Lebensweise

Die Schreibwerkstatt besteht sowohl aus einer Fortbildung für die Teilnehmer*innen, als auch einem partizipativen Arbeits- und Schreibprozess. Interessierte Studierende, Doktorand*innen, zivilgesellschaftlich Engagierte und Multiplikator*innen konnen sich bis zum 30. Oktober 2018 bewerben, um sich intensiv mit der “imperialen Lebensweise” auseinanderzusetzen.

Die imperiale Lebensweise umschreibt jene Produktions- und Konsummuster, die tief in unserem Alltag und Denken verankert sind, und auf der grenzenlosen Aneignung von Natur und Arbeitskraft beruhen.

Die Schreibwerkstatt wird anhand gemeinsam ausgewählter Themenschwerpunkte folgende Fragen analysieren: Wo liegen in Österreich stabilisierende Faktoren der imperialen Lebensweise? Wo müssen wir ansetzen, um Brüche zu vergrößern, politisch gute Vorschläge zu entwickeln und Pfade hin zu einer sozial-ökologischen Transformation zu gestalten?

Von Jänner bis Juli 2019 wird ein 12-köpfiges Team mit der Projektleitung Magdalena Heuwieser und teilweise mit Prof. Ulrich Brand sowie mit eingeladenen Referent*innen zusammenarbeiten. An fünf Wochenendseminaren sowie in intensiver Kleingruppenarbeit sollen dabei eine Broschüre, Bildungsmaterial und weitere Projekte entstehen.  Im Anschluss werden die Resultate in Form von Veranstaltungen, Workshops, Artikeln und Kooperationen mit zivilgesellschaftlichen Organisationen verbreitet.

Das Format ist bewusst offen gehalten. So sollen die Teilnehmer*innen gemäß ihren Interessen und Fähigkeiten über die thematischen Schwerpunkte sowie die konkrete Gestaltung des Outputs mitentscheiden können. Ein Fokus sollen dabei Gewerkschaften sein. Über allem steht die Auseinandersetzung mit den Fragen, wie österreichische Institutionen mit der imperialen Lebensweise verwoben sind, wie das Verständnis einer sozial-ökologischen Transformation stärker in bestimmten Institutionen (wie z. B. Gewerkschaften, Bildungseinrichtungen, Energieversorgern etc.) verankert werden könnte und welche Ansatzmöglichkeiten es gibt. Zudem beschäftigen wir uns mit einem verständlichen und attraktiven „Framing“ des Konzepts der „imperialen Lebensweise“ und der sozial-ökologischen Transformation: Wie lässt sich das wissenschaftliche Konzept in Bildern, Metaphern und Geschichten verständlich und emotional überzeugend transportieren, um nicht weiterhin nur Akademiker*innen anzusprechen?

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Das Projekt wird gefördert von: